Über Bücher und mehr…

Weblog der Buchhandlung Fischer in Jülich

Per Olov Enquist: Ein anderes Leben

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enquist-anderesleben„Ein anderes Leben“ von Per Olov Enquist, bekannt durch „Der Besuch des Leibarztes“.

Hier handelt es sich um seine Autobiographie. Er schildert die Schrecken seiner protestantischen Kindheit im Schweden der 40er Jahre, vaterlos aufgewachsen, ein allzu braves Kind, dessen Befreiungsversuche ebenso tragisch wie komisch ausfallen mussten.
Der durch nichts vorauszuahnende Lebenslauf zum international bekannten Schriftsteller, der Paris so kennt wie die USA, die Abnabelung von Gott und die zeitweise Hinwendung zum Alkohol werden als schier übermenschliche Anstrengungen deutlich, aber immer voller Selbstironie.

(von Eva Behrens-Hommel)

Geschrieben von fischerjuelich

Samstag, 21. März 2009 um 9:05

Wendelin Haverkamp in Jülich

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Am Freitag, dem 13. März 2009, stellte Wendelin Haverkamp bei uns sein neues Buch „Wenn der Edukator erzählt – Teil II“ vor…

Hier der Bericht aus den „Jülicher Nachrichten“ vom 16.3.09:

Jülich. Getreu dem Motto «Aller guten Dinge sind drei» präsentierte die Buchhandlung Fischer eine Lesung des Aachener Kabarettisten Wendelin Haverkamp. Zum dritten Mal saß das Multitalent, das als Buchautor, Kabarettist und Musiker und Kolumnist große Erfolge feiert, am Lesepult in der Jülicher Buchhandlung, die in diesem Jahr 140-jähriges Jubiläum feiert.

W. Haverkamp und Eva Behrens-Hommel
W. Haverkamp und Eva Behrens-Hommel

Im voll besetzten Haus las Haverkamp aus seinem aktuellen Buch «Wenn der Edukator erzählt – TeilII». Ein solches Schmankerl wollten sich langjährige Fans des Satirikers und neugierige Haverkamp-Neulinge nicht entgehen lassen.

Wer mit großen Erwartungen zur Lesung gekommen war, wurde nicht enttäuscht. Bereits nach der ersten Geschichte dieser szenischen Lesung, in der Haverkamp dem Publikum Geschichten um Anton Hinlegen präsentierte, dem wohl «berühmtesten Edukator der Jetzt-Zeit», war rasch klar: Bei Haverkamp ist perfekte Unterhaltung mit scharfsinnigem Witz programmiert.

Die Art, wie er in die Rolle des Edukators vom «Karl-Heinz-Plum-Guminasium» schlüpfte, die skurrilen, ironisch-satirischen, oftmals bissigen und spitzfindigen Alltagsanekdoten des Lehrers mit variierenden Tonlagen vortrug, löste Lachsalven in der Buchhandlung aus. Unter den Geschichten war mancher Klassiker, der Hauptanteil der neuen «Hinlegen-Fiebel» liege jedoch bei den unveröffentlichten Texten aus dem Leben des Edukators, so Haverkamp.

Die schönsten Episoden

Die Zuhörer lauschten den schönsten Episoden aus der Bildungsstätte, wo Anton Hinlegen stets «morgendliche Kulturschocks» und die «genialen Aktivitäten pubertierender Schüler» erwarten. Vorkommnisse aus dem Schulalltag wurden in den Geschichten «Elternsprechtag», «These, Antithese, Prothese», «Der Literaturworkshop», «Das Mündliche», «Die Prüfungskommission» oder dem Klassiker «Die Bundesjugendspiele» kongenial verarbeitet.

Doch nicht nur mit «Anton Hinlegen» hat Haverkamp eine schillernde Figur geschaffen, auch der Figurenkosmos um den Edukator begeisterte die Zuhörer. Seinen Kollegen, unter anderem Musikpädagogin Fräulein Müller-Siebenknick, Kunstlehrer Neuner, Sportkollege Kreuzbein, als auch den Schülern, deren Eltern und seiner besseren Hälfte, Gattin Inge, hat er zu verdanken, dass seine Konzerntration und die Nerven leiden und er deshalb mit seinem engsten Vertrauten, Religionspädagogen Monsignore Stramm, häufiger mal zur Cognac-Flasche greifen muss.

Als das Publikum am Ende der Lesung zwar begeistert applaudierte, jedoch keine Anstalten machte, sich von seinen Plätzen zu erheben, gab der Autor noch eine weitere Geschichte aus dem «Guminasium» zum Besten und beendete anschließend einen Abend mit höchstem Unterhaltungswert bei einer Autogrammstunde und einem kühlen Bier. Sicherlich hat der unverwechselbare Wendelin Haverkamp in der Herzogstadt neue Fans gefunden.

Geschrieben von fischerjuelich

Freitag, 20. März 2009 um 12:59

Sibylle Lewitscharoff: Apostoloff

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apostoloff„Apostoloff“ von Sibylle Lewitscharoff, Ingeborg-Bachmann wie auch Marie-Luise-Kaschnitz-Preisträgerin, 1954 geboren in Stuttgart:

Was möchten wir wissen über Bulgarien oder über Bulgaren, die in Stuttgart blieben und deren Kinder heute romantisch verklärend oder gallebitter über ihr Herkunftsland schreiben ? Wer sich auf Safran Foer eingelassen hat, findet hier die wesentlich leichter verdauliche weibliche Variante. Nach diesem rasanten Roadmovie voller Sprachwitz und Wortmystik, Zitaten, Anspielungen und ihrer postwendenden Ironisierung wollen wir da auch hin. Jetzt kocht das Kind wieder in der Polenta und der Fuchs ist wieder der Jäger. (Von wem war das noch wieder? Wer’s rausfindet, erhält ein Lesezeichen geschenkt.)

Suhrkamp-Verlag, 19,80 Euro

(von Eva Behrens-Hommel)

Geschrieben von fischerjuelich

Freitag, 20. März 2009 um 11:43

Veröffentlicht in Bücher, Romane, von E. Behrens-Hommel

„Bald bin ich ein Schulkind“ am 14. März 2009

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Nach dem grossen Erfolg unserer Veranstaltung im vergangenen Jahr, findet auch in diesem Jahr unsere Informationsveranstaltung für werdende Schulkinder statt. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Jülicher Praxen und Geschäften wollen wir auch in diesem Jahr Eltern eine Hilfestellung geben und den Kindern einen fröhlichen Nachmittag bereiten…

Samstag, 14. März 2009, von 15 – 18 Uhr.

Geschrieben von fischerjuelich

Mittwoch, 4. Februar 2009 um 15:45

Veröffentlicht in Kinderbuch, Lesung

Jakob Arjouni: Der heilige Eddy

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arjouni-heiligeeddyLust, was Gescheites zu lesen? An dieser Stelle erfolgt keine wie auch immer geartete Inhaltsangabe – Stil und Sprache sind entscheidend.

Jakob Arjouni, bekannt durch seine Detektiv-Kayankaya-Romane, 1964 in Frankfurt geboren.
Selten so gelacht: der gewiefte Gauner Eddy hat all unsere Sympathie, so möchten wir auch lügen können, wenn’s drauf ankommt, aber leider: die coolen Sprüche fallen unserereinem erst hinterher ein. Eddy ist wie wir: bescheißt jeden und sich selber, aber: er weiß darum – das ist eben Literatur.

(von Eva Behrens-Hommel)

Diogenes-Verlag; ISBN 978-3-257-06685-2; 18,90 Euro

Geschrieben von fischerjuelich

Dienstag, 3. Februar 2009 um 11:38

Veröffentlicht in Bücher

Jens Johler: Kritik der mörderischen Vernunft

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kritikHirnforschung, Ethik und Philosophie sind die Kernthemen dieses spannenden Krimis.

Der Wissenschaftsjournalist Troller und seine Freundin Jane versuchen den Mörder mit dem Namen „Kant“, der führende Hirnforscher auf unterschiedliche Weise in das Jenseits befördert, dingfest zu machen.

Sprachlich sehr gut, wissenschaftlich fundiert und spannend bis zum Schluss!

Verlag: Ullstein, ISBN: 978-3-548-269542, Preis: 9,95 €

Mein Fazit: Ein Krimi des gehobenen Anspruchs!

Geschrieben von Nadine Frings

Mittwoch, 28. Januar 2009 um 10:56

Veröffentlicht in Bücher, Taschenbuch, von G. Lips

Jakob Hein: Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

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Lust, was Gescheites zu lesen? An dieser Stelle erfolgt keine wie auch immer geartete Inhaltsangabe – Stil und Sprache sind entscheidend.

Jakob Hein, Sohn von Christoph Hein, Arzt und Bestsellerautor von „Herr Jensen steigt aus“.
„Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht“ – ausufernd wunderbar, bildungssatt und verspielt, grotesque und doch: man erkennt sich überall wieder. Lenkt ab und hin zu Tagträumen, lebt weiter in uns – was kann man mehr verlangen? Ach ja, eine lesefreundlich große Typographie hat es auch.

(Eva Behrens-Hommel)

Piper-Verlag; ISBN 978-3-492-05207-8; 16,90 Euro

Geschrieben von fischerjuelich

Donnerstag, 22. Januar 2009 um 13:09

Veröffentlicht in Bücher, von E. Behrens-Hommel

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